BVMW BVMW     Bundesverband mittelständische Wirtschaft

Unternehmerverband Deutschlands e.V.
Dynamic Lines GmbH
Rundbrief präsentiert von
Dynamic Lines
 
Sehr geehrte Unternehmerin,
sehr geehrter Unternehmer,

die Wahlen sind vorüber - mir bleibt trotzdem ein fader Nachgeschmack. Immerhin kann der Mittelstand einiges von den Parteien lernen: egal ob es Gewinneinbrüche, Umsatzeinbussen, Verluste von Marktanteilen gibt, wir sind trotzdem alle die GEWINNER. Denn in Togo, in Alaska oder am Hindukusch kennen wir ein Unternehmen, das noch schwierigere Zeiten durchmacht, deshalb heißt es Selbstbewusstsein zur Schau tragen, „es gibt doch Schlimmeres“.

In Bundestag scheint es auf eine große Koalition aus den beiden Volksparteien CDU/CSU und SPD hinaus zu laufen. Diese Konstellation gab es in unserem Land bereits in den Jahren 1966-69 und hat dem Land damals auch eher genutzt, als geschadet. Wenn es allerdings nach dieser vorgezogenen Bundestagswahl und den darauf folgenden, schwierigen Koalitionsverhandlungen noch tatsächlich neu gewählte Abgeordnete gibt, die von Neuwahlen sprechen, ist das für mich ein Treppenwitz der Geschichte.

Welche Partei in Berlin auch immer die/den Bundeskanzler/in mit der maßgeblichen „Richtlinienkompetenz“ stellt, der Mittelstand wird sich weiterhin auf seine eigenen Kräfte besinnen (müssen): denn von den 614 Abgeordneten geben nur ein knappes, anderthalb Dutzend an, selbst Unternehmer oder Selbständiger zu sein!

Ob der Unternehmer den Herausforderungen des komplexen Steuerrechts, der überbordenden Bürokratie, der Globalisierung und des deutschen Arbeitsrechts mit dem eigenen Engagement und den persönlichen Kontakten begegnet oder die Herausforderung gemeinsam mit 55.000 anderen Mittelständlern im BVMW wahrnimmt, bleibt jeder Unternehmerin, jedem Unternehmer selbst überlassen.

Beim Versand des letzten Rundbriefes sind wegen eines Softwarefehlers Fehler unterlaufen, ich bitte Sie diesbezüglich um Nachsicht.

Dieser neue Rundbrief erscheint in einer neuen Aufmachung. Damit der Rundbrief für Sie übersichtlicher wird, werden die einzelnen Beiträge nur kurz skizziert. Wenn Sie Interesse haben, können Sie dann auf den Link zu den Detailinformationen klicken. Nachfolgend bietet Ihnen der Rundbrief eine Nachlese zur Bundestagswahl, die Türkei ante portas der EU, einen Gastbeitrag zum Thema Unternehmensnachfolge, einen Artikel zu den Mittelstandschancen mit der Fußballweltmeisterschaft 2006, 13 mal zahlen in 2006 für die Sozialversicherung, aktuelle Informationen zur Ausbildungsinitiative des BVMW, die aktuellen Veranstaltungen und eine Einladung zur Gründung eines IT-Arbeitskreises.

Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen


Volker B. Knittel


Themenübersicht

Politik
    - Vorgezogene Wahl mit Nachwehen
    - Die Türkei als EU-Mitglied Nr. 29?

Unternehmen
    - Sozialversicherung: 13 Mal zahlen in 2006
    - Willkommene Ausbildung für 32.000 junge Leute
    - Der WM-Fußball kommt und mit ihm 10 Mrd. €?
    - Unternehmensnachfolge: warum der Zeitpunkt so wichtig ist

Aktuelles
    - Gründung des bayerischen IT-Arbeitskreises
    - Die Veranstaltungen im Herbst
    - Ausblick

Service
    - Die letzte Umfrage: Steuerwünsche des Mittelstands
    - Der besondere Tipp: kostenlose Presseschau aus namhaften Tageszeitungen


  Vorgezogene Wahl mit Nachwehen


Am 18.09. (und der Nachwahl am 03.10.2005) waren 61,9 Millionen deutsche Wahlberechtigte und damit etwa 500.000 mehr als 2002 aufgerufen, Ihre Stimme abzugeben. Ca. 2,6 Millionen junge Leute waren erstmals wahlberechtigt. Sie hatten dabei eine Auswahl aus bundesweit 34 Parteien. Die Wahlen wurden notwendig, nach einer verlorenen Vertrauensfrage des Bundeskanzlers. Die überraschte Öffentlichkeit und die meisten Parteien reagierten auf die Bestätigung der Neuwahlen durch den Bundespräsidenten und das Bundesverfassungsgericht mit Erleichterung. Die Meinungsforschungsinstitute sagten zunächst einen haushohen Sieg des bürgerlich-konservativen Lagers, dessen Vorsprung schmolz aber bis zum Wahltag zu einem Gleichstand mit der Regierungskoalition und der Linkspartei. Das Ergebnis (die Wahlbeteiligung betrug: 77,7%, (2002: 79,1%)) brachte aber dann noch einmal eine deutliche Einbuße bei den Unionsparteien, die auch von den deutlichen Zuwächsen bei den Liberalen nicht kompensiert werden konnte. Das vorläufige Endergebnis (siehe Tabelle) brachte ein Patt, der von den dogmatischen, aber auch kleinlichen Positionen der Parteien noch unterstrichen wurde.

Parteien

Stimmenanteile 2005 (2002) [ %]

Mandate
2005 (2002)

Davon Überhangmandate
2005 (2002 = 15)

SPD

34,2 (38,5)

222 (251)

9

CDU

27,8 (29,5)

180 (190)

7

CSU

7,4 (9,0)

61 (47)

-

Grüne

8,1 (8,6)

51 (55)

-

F.D.P.

9,8 (7,4)

46 (58)

-

Linke

8,7 (4,0)

54 (2)

-

Sonstige

4,0 (3,0)

-

-

(Quelle: www.Bundeswahlleiter.de)

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint nur noch eine große Koalition wahrscheinlich, denn die Koalitionen einer Volkspartei (bei Ausschluss der Linkspartei) ergibt keine ausreichende Mehrheit oder wird offen von F.D.P. und Grünen abgelehnt (Jamaikakoalition). Offen ist, aus welcher Partei in einer großen Koalition der Kanzler gewählt wird. Diese Wahl findet unter allen Parteien im Deutschen Bundestag in ggf. mehreren Wahlgängen statt.

Was bringt eine neue Regierung für den Mittelstand? Für die mittelständischen Unternehmen steht vor allem der Abbau der Bürokratie als Ursache vieler Belastungen im Vordergrund, gefolgt von dem Wunsch nach einem flexibleren Arbeitsmarkt, gleichauf stand, in einer Umfrage der Innofact AG im Auftrag von Randstad, der Wunsch Steuerschlupflöcher zu schließen. Die Mehrwertsteuererhöhung ist ebenso wenig sicher, wie eine umfassende Reform der Steuer, eines der ersten Themen der neuen Regierung wird wohl die Anfang des Jahres gescheiterte Föderalismusreform sein. Hier ist ein hoher Konsens, bis hin zur Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag und Bundesrat erforderlich, was bei der großen Koalition gegeben wäre.

Wie ist denn der Großraum München im neuen Bundestag vertreten? Die Metropolregion München, (das entspricht der Landeshauptstadt München und den sie umgebenden Landkreisen) hat im neu gewählten 16. Bundestag 14 Interessenvertreter. Aus den Wahlkreisen Dachau-Fürstenfeldbruck, Starnberg, München-Land, der Landeshauptstadt München werden folgende Abgeordnete nach Berlin entsandt:

Wahlkreis

Wahlberechtigte/
Wahlbeteiligung 2005 / (2002)

Direktmandat, (Partei) u. Stimmanteil [1.Stimme]

Abgeordnete über die Landesliste der (Partei) [Zweitstimme]

Dachau
-FFB

241458 (238437) /
82,5% (84,6%)
davon 96.500 im Lkrs. Dachau

MdB Gerda Hasselfeldt
(CSU), 55,5%

1. SPD-Nachrückkandidat:
Peter Falk (SPD)

München
-Land

225490 (222115) /
83,9% (86,2%)

Georg Fahrenschon
(CSU), 52,7%

Dr. Anton Hofreiter (Grüne),
MdB Otto Schily (SPD),
Martin Zeil (F.D.P.)

München
-Nord

202793 (203053) /
75,2% (78,5%)

MdB Dr. Axel Berg
(SPD), 43,7%

-

München
-Ost

219413 (217262) /
77,8% (81,0%)

MdB Herbert Frankenhauser (CSU), 43,4%

MdB Dr, Rainer Stinner (F.D.P.)

München-West/Mitte

217460 (216927) /
77,6% (81,0%)

MdB Dr. Hans-Peter Uhl
(CSU), 42,7%

-

München
-Süd

200500 (200604) /
76,9% (80,8%)

MdB Dr. Peter Gauweiler
(CSU), 43,8%

MdB Jerzy Montag, (Grüne)

Starnberg

246986 (242402) /
81,8% (85,2%)

Ilse Aigner
(CSU), 59,7%

Klaus Barthel (SPD),
MdB Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (F.D.P.)


Aktion:
Möchten Sie Ihre Abgeordnete oder Ihren Abgeordneten einmal persönlich kennen lernen? Haben Sie eine Frage, zu der Sie gerne eine Antwort hätten? Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer lade ich dazu im kleinen Kreis ein, mit mir ein kleines Fragenkonzept zu erstellen. Dieses könnte dann die Grundlage sein, für ein „Kamingespräch“ mit einzelnen Abgeordneten nach den ersten 100 Amtstagen im neuen Jahr. Möchten Sie dabei sein? Anruf/Nachricht genügt.

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  Die Türkei als EU-Mitglied Nr. 29?

Die EU umfasst derzeit 25 europäische Staaten. Rumänien und Bulgarien sind bereits in Verhandlungen und die Anstrengungen Österreichs, um die Aufnahme Kroatiens sind Anfang Oktober sehr hilfreich gewesen. Am 03. Oktober 2005 wurde schließlich der Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei vereinbart. Ein Beitritt ist in zehn bis zwanzig Jahren denkbar. Was war die Vorgeschichte? Im Jahre 1963 wurde das erste Assoziierungsabkommen zwischen der Türkei und der damaligen EWG unterzeichnet. In diesem vor allem wirtschaftliche Gesichtspunkte (u.a. Zollunion) enthaltenen Vertrages wurde der Türkei eine Mitgliedschaft in 17 Jahren in Aussicht gestellt. Mit Verspätung wurde der Türkei 1999 der offizielle Kandidatenstatus verliehen (einstimmige Entscheidung der Regierungschefs). Der nächste Schritt war der Beginn der Beitrittsverhandlungen in diesem Oktober. Viele Jahre werden bis zum Mitgliedschaft vergehen, der BVMW hilft den Unternehmen, schon heute miteinander ins Geschäft zu kommen.

Was ist für Sie drin?

Der BVMW verhilft Ihnen mit unserem türkischen Kooperationsverband MÜSIAD zu Kontakten in die und aus der Türkei. Der BVMW hat für deutsche und türkische Unternehmen ein eigenes Kontaktbüro in Istanbul und mehrere deutschsprachige, türkischstämmige Rechtsanwälte, die bei der Geschäftsabwicklung behilflich sind. Das dürfte unter anderem den hiesigen Handel, das produzierende Gewerbe, die Textilindustrie, die Umweltschutztechnik und die prozessorientierten Unternehmen aus dem Lebensmittelsektor interessieren. Hierzu laden wir Sie Ende November zu einem deutsch-türkischen Stammtisch ein, bei dem schon erste Erfolge präsentiert werden (bei der jüngsten BVMW-Unternehmerreise nach Istanbul, unter Leitung von BVMW-Bundesorganisationsleiter, Hans-Werner Czerwinski, konnte u.a. die Hamburger Unternehmung „Brömme Rohrreinigung GmbH“ einen Auftrag über 10 Millionen Euro akquirieren. Herr Brömme wird seine Erfahrungen voraussichtlich beim 1. dt.-türkischen Stammtisch in München wieder geben.) Der deutsch-türkische Stammtisch wird zunächst etwa alle zwei Monate, wechselweise in einem türkischen und dann in einem deutschen Gasthaus stattfinden. Das erste Treffen wird voraussichtlich am 22.11. um 19.00h in einem adäquaten Restaurant in München sein. Detaillierte Informationen hierzu erhalten Sie im nächsten Rundbrief, der am 14.11.2005 erscheint oder bei mir persönlich.

Die Türkei ist ein Staat mit 72 Millionen Menschen. Der Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat in seiner zweijährigen Amtszeit bereits viele Reformen auf den Weg gebracht, deren Ergebnis den Beginn der Aufnahmeverhandlungen widerspiegeln. Bis zur Aufnahme in die EU, vielleicht als das 29. Mitglied, muss die Türkei alle 31 Kapitel des EU-Rechtsbestands (Acquis communautaire) übernehmen und schafft so auch Rechtsstandards in der Türkei, die im westlichen Europa über Jahrzehnte entwickelt wurden. Bei einem Besuch einer deutschen Delegation des Europäischen Parlaments hat Frau Dr. Angelika Niebler (MdEP) bereits „Fortschritte“ gesehen, „wenn auch Bedenken bleiben“. Die Türkei hat in den zurückliegenden Jahren bereits viele EU-Auflagen umgesetzt, so sank die Inflationsrate umfangreich, die Staatsverschuldung wurde von knapp 90% in 2001 auf 70% der BIP in 2004 abgebaut. Derzeit unterhalten ca. 1.600 bayerische Unternehmen Geschäftsbeziehungen in die Türkei. Die bayerischen Ausfuhren in die Türkei betrugen in 2004 ca. 1,6 Mrd. €. Um diese Kontakte quantitativ und qualitativ zu vertiefen haben die beiden größten Mittelstandsvereinigungen, die MÜSIAD (Verband unabhängiger Industrieller und Unternehmer) und der BVMW im Januar diesen Jahres in Berlin ein Kooperationsabkommen geschlossen, der den Handel zwischen türkischen und deutschen Unternehmen sowohl im Inland wie auch grenzüberschreitend erleichtern soll. Damit dies auch bei den Mitgliedern ankommt, haben sich im September 2005 der Vorstandsvorsitzende von MÜSIAD München, Abdullah Sarialtin und Volker Knittel, Kreisgeschäftsführer für die Metropolregion München zu einer engen Kooperation verständigt. Sie, verehrte Unternehmerinnen und Unternehmer, sind herzlich eingeladen, hieran zu partizipieren und hiervon zu profitieren.


Der Vorstand von MÜSIAD, (hinten v. l. n. r.) Serpil Özbey, Dr. Temel Nal, Ahmet Yalcinkaya (Türk. Generalkonsulat), Ilyas Sarialtin, (vorne sitzend v.l.n.r.) Volker Knittel, Abdullah Sarialtin
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  Sozialversicherung: 13 Mal zahlen in 2006

Zum Jahreswechsel 2006 tritt ein neues Gesetz in Kraft, nach dem die Unternehmen 2006 insgesamt 13 Mal Sozialversicherungsbeiträge abführen müssen. Das bedeutet für Sie einen Liquiditätsverzicht und zudem eine eklatante Erhöhung der Bürokratie. Der BVMW hat hierzu eine Protestaktion ins Leben gerufen: Sie können sich via Postkarte (Anhang) oder einfach übers Internet (http://www.der-mittelstand-wehrt-sich.de) in unsere Unterschriftenlisten eintragen. Was haben Sie davon? …

… Der BVMW versucht mit Ihrer Hilfe, dieses Gesetz zu einseitigen Lasten des Mittelstands abzuwenden, Ihr Einsatz hierfür sind drei Minuten, wenn Sie sich über das Internet registrieren.

Hintergrund
Der Hintergrund der Aktion ist folgender: Das Vorziehen des Zahlungszeitpunkts der Sozialversicherungsbeträge wurde von der alten Bundesregierung ersonnen, um die Liquiditätsnöte der Rentenversicherung zu lindern und einen Anstieg des Rentenbeitrags zu vermeiden. Den Gesetzesentwurf, Bundestagsdrucksache Nr. 15/5575, finden Sie im Gesetzesentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN unter (Dokumentenquelle: www.bundestag.de) Der Gesetzentwurf wurde in der Bundestagssitzung am 17. Juni 2005 in zweiter und dritter Beratung mit den Stimmen von SPD und Bündnis90/Die Grünen gegen die Stimmen der FDP-Fraktion bei Enthaltung der CDU/CSU-Fraktion angenommen. Obwohl die Mehrheit im Bundesrat die Möglichkeit gehabt hätte, das Gesetzesvorhaben an den Vermittlungsausschuss zu überweisen, machte der Bundesrat von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch. Das entsprechende Protokoll finden Sie über die Homepage des Bundesrates: www.bundesrat.de.

Die Folgen des Gesetzes I: Die Liquiditätsbelastung:
Die Befürworter des Bundesgesetzes beziffern die Belastung für die Unternehmen auf 400 Millionen Euro, die Kritiker auf 20 Milliarden Euro. Die gewaltige Differenz zwischen den beiden Zahlen wurde nie diskutiert. Was ist nun richtig? Die Regierungskoalition aus SPD und Bündnis90/Die Grüne machte geltend, dass die Einbuße nur aus den Finanzierungskosten für die Unternehmen bestünde und geben die Zinskosten mit 400 Millionen Euro an. Gleichzeitig wird aber der Liquiditätszufluss für die Sozialversicherungen auf 20 Milliarden Euro geschätzt. Welche Rechnung nun die Belastung für die Unternehmen realistischer wiedergibt. Da aber jedem Euro Liquiditätszufluss bei einem Zahlungsempfänger gleichzeitig ein Liquiditätsabfluss von 1 Euro beim Zahlungssender gegenübersteht, gilt: Die zusätzliche Liquiditätsbelastung für die Unternehmen mit sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern liegt bei 20 Milliarden Euro (!), nicht bei 400 Millionen. Da der Mittelstand 70% aller Arbeitsplätze stellt, ist dieser davon überproportional betroffen. Die vereinbarte Streckung der zusätzlichen Belastung auf 6 Monate stellt dabei nur eine unzureichende Erleichterung da, da es in jedem Fall im ersten Halbjahr 2006 zu dem Liquiditätsabfluss kommt.

Wie diese zusätzliche Liquidität beschafft wird, bleibt den Unternehmen überlassen. Da viele Unternehmen im Mittelstand nur unzureichenden Zugang zu frischem Fremd- oder Eigenkapital haben - als Stichworte seien hier MAK und Basel II genannt -, können die Entlassung von Mitarbeitern oder sogar Insolvenzen als Folge des Gesetzes nicht ausgeschlossen werden. Aber selbst dann, wenn der Mittelstand nicht unter Kreditrestriktionen leiden würde, ist der implizite Zinssatz von 4 % (20 Mrd. jeweils über 15 Tage finanziert zu 4% p.a. ergeben 400 Millionen) viel zu niedrig angesetzt. Kontokorrentkredite erhalten viele mittelständische Unternehmen heute nur noch zu Sätzen von 10% und mehr.

Die Folgen des Gesetzes II: Die Bürokratiebelastung:
Bislang hat die Lohnbuchhaltung 10 Tage Zeit, um nach der Lohnabrechnung zum Monatsende die Sozialversicherungsbeiträge zu berechnen und abzuführen. In Zukunft muss zum drittletzten Werktag im Monat eine Abschlagszahlung geleistet werden. Vor allem Unternehmen, die Mitarbeiter tage- oder stundenweise einsetzen werden diese Abschlagszahlung permanent nachträglich korrigieren müssen, was eine Verdopplung des Bürokratieaufwands bedeutet.

Was können Sie tun?Bitte machen Sie entweder mit der Protestpostkarte (beigefügt) mit (per Post oder per Fax an (0211 / 311 661 50 ) oder ganz einfach, ohne Kosten und Verzögerung über die Internetseite: http://www.der-mittelstand-wehrt-sich.de. Vielleicht kann die Umsetzung des Gesetzes noch verhindert werden, das sollte Ihnen die Mühe schon wert sein. Sie können gerne auch andere Unternehmer auf unsere Aktion aufmerksam machen, gemeinsam sind wir stärker.

Attachement: Protestpostkarte

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  Willkommene Ausbildung für 32.000 junge Leute

Noch 32.000 junge Leute sind ohne Ausbildungsplatz, nach Gewerkschaftsangaben sind es noch ca. 100.000, die für das gerade begonnene Ausbildungsjahr noch ohne Ausbildungsvertrag sind. Jugendliche brauchen eine Perspektive und das nicht nur gestern und heute, sondern auch morgen und übermorgen! Am 2. Oktober 2005 fiel in der BILD am Sonntag offiziell der bundesweite Startschuss für die große Lehrstellen-Aktion des BVMW und seiner Partner, die bis August 2006 läuft. Sie wollen ausbilden? Willkommen! Was ist dabei für Sie drin? …

Sie gewinnen (mit unserer Aktion) Öffentlichkeit, Sozialprestige, hoffentlich einen engagierten, neuen Mitarbeiter. Und Sie geben dem Öffentlichen Dienst und der Industrie zugleich ein Beispiel, denn der Mittelstand bildet in Deutschland ca. 83% der Auszubildenden aus, was der Politik aber noch bei weitem nicht ausreichend bewusst ist. Aber das werden wir ja auch mit dieser Aktion versuchen zu ändern. Gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse, dem Medienpartner VIVA BamS und der überregionalen Ausbildungsplatzbörse AUBI-plus will unser Verband mit der "Aktion Ausbildung!" ein Zeichen setzen. Unser Ziel ist, bis August 2006 in Kooperation mit unterschiedlichen Unternehmen 10.000 unbesetzte Lehrstellen zu vermitteln. Unsere Schirmherrn sind hierbei Yvonne Catterfeld, Sarah Kuttner und Mario Adorf. Und Sie sind nicht alleine! Die Aktion hat bisher verbandsintern schon rund 2.500 Ausbildungsplätze gebracht - ein schöner Erfolg. Die Ausbildungsplätze finden Suchende über das Jugendpartnerportal www.scoolz.de der Techniker Krankenkasse. Unternehmen, die sich der Aktion anschließen und Ausbildungsplätze schaffen möchten, können diese kostenlos über die Lehrstellendatenbank „AUBI-Plus“ (www.aubi-plus.de) einpflegen oder mittels des beigefügten Anmeldefaxes an die angegebene Faxnummer. Sie können sich auch gerne an mich wenden, ich helfe Ihnen weiter!

Attachement: Anmeldefax für offene Ausbildungsplätze

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  Der WM-Fußball kommt und mit ihm 10 Mrd. €?

Was hat die Fußballweltmeisterschaft 2006 mit dem Mittelstand zu tun? Sehr viel oder nichts, je nachdem, ob und wie kreativ sich der Mittelstand mit dem Thema auseinandersetzt (hat). Heiner Sieger hat sich mit in dem folgenden Artikel über die Geschäftschancen und die konkret genutzten Möglichkeiten für den Mittelstand beschäftigt. Nutzen auch Sie diese einzigartige Möglichkeit für Ihre geschäftlichen Aktivitäten, dann berichten wir gerne über Ihre Ideen an dieser Stelle in der nächsten Ausgabe des Rundbriefes.

Fußball-WM 2006: Der Run auf das große Geschäft
In nur mehr 242 Tagen startet das Großereignis Fußball-WM. Viele lukrative Geschäftschancen sind schon verteilt. Doch pfiffige Unternehmer können mit eigenen Ideen ebenfalls noch profitieren.

Für das Geschäft rund um die Fußball-WM 2006 herrschen eigene Gesetze: Das Namingright an den Spielstätten - ob AOL –, AWD- oder Allianz-Arena - ist ebenso unwirksam, wie die Verträge als Partner innerhalb und außerhalb (z.B. Ausschank, Banden) des Stadionbereiches. Es dürfen nur die Produkte und Marken der FIFA Sponsoren und in eingeschränktem Maße der nationalen Förderer auftauchen. Verträge der Sponsoren der Bundesligisten sind quasi außer Kraft gesetzt. Die Logenpartner der Bundesligisten müssen für die Zeit während der WM die eigentlich gebuchte Loge noch mal anmieten.

Große Marktchancen für den Mittelstand
Wobei wir mitten im Thema sind: Die WM als großes und umfassendes Geschäft. Natürlich in erster Linie für die Veranstalter - die FIFA – und ihre finanzstarken Sponsoren aus der Konzernwelt. Wir haben uns beim BVMW gefragt, ob und wie denn der deutsche Mittelstand von dieser aufmerksamkeitsstarken Veranstaltung profitieren kann. Knapp 3,4 Millionen Besucher werden die 64 Spiele in den zwölf WM-Stadien live verfolgen, davon etwa eine Million aus dem Ausland. Etwa 4 Milliarden Menschen werden die Fußball-WM 2006 im Fernsehen verfolgen bzw. via Videowalls oder Großleinwänden bei öffentlichen Veranstaltungen (Public Viewing) mitfiebern. 1,5 Millionen ausländische Besucher werden erwartet, die im Schnitt drei bis vier Tage in Deutschland bleiben. Allein für die WM könnten es fünf Millionen zusätzliche Übernachtungen werden, so Armin Brysch, Tourismus-Experte beim Deutscher Industrie- und Handelskammertag. Das Potenzial sowie die mittel- und langfristigen Chancen sind gewaltig. Auch die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) rechnet eine ähnliche Zahl hoch: 4,8 bis 5,5 Millionen zusätzlichen Übernachtungen. Jeder ausländische Tourist dürfte im Durchschnitt 1.800 Euro ausgeben, das sind unterm Strich etwa 2,7 Milliarden Euro. Das enorme Interesse öffnet auch mittelständischen Unternehmen große Marktchancen – und das nicht nur in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und Tourismus.

Das wirtschaftliche Potential der WM 2006 für Deutschland ist enorm:

Sechs bis sieben Milliarden Euro öffentliche und private Investitionen
Zwei bis drei Milliarden Euro Zuwachs im privaten Konsum
Insgesamt: neun bis zehn Milliarden Euro gesamtwirtschaftliche Nachfrage
Bis 2010 jährlich rund 4.000 neue Arbeitsplätze, insgesamt etwa 27.000 Laut Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank, „dürfte die Weltmeisterschaft der deutschen Wirtschaft einen zusätzlichen Schub von rund einem halben Prozentpunkt des Bruttoinlandsproduktes bringen.“

Rund eine halbe Million Besucher werden nach Schätzungen der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) allein zu den sechs Spielen in der neuen WM-Arena in München kommen.

Umsatzwachstum für Münchner Unternehmen
Beim Münchner Fremdenverkehrsamt geht man aufgrund der WM von 450.000 bis 560.000 Übernachtungen in der Stadt und im Münchner Umland aus. Insgesamt werden die Gäste, die zu den WM-Spielen nach München kommen, mindestens 90 Millionen Euro in der Stadt ausgeben. Laut einer Studie der IHK München in Zusammenarbeit mit der Universität der Bundeswehr (Prof. Peter Friedrich) wird die Fußball-Weltmeisterschaft der Stadt München einschließlich Umland in 2006 rund 12.560 zusätzliche Arbeitsplätze bescheren. Die Münchner Unternehmen dürfen obendrein mit einem Umsatzwachstum von mehr als einer Milliarde Euro rechnen. Zudem wird die Netto-Kaufkraft der Bürger um 155 Millionen Euro steigen. Die Stadt profitiert von 26 Millionen Euro zusätzlichen Steuereinnahmen. Welche Potenziale die WM der Region eröffnet, macht Prof. Dr. Alfons Madeja vom Bereich Betriebswirtschaft und Sportmanagement an der Fachhochschule Heilbronn deutlich. Die Region Heilbronn-Franken liegt zwischen den Spielstädten Stuttgart, Frankfurt, Nürnberg und Kaiserslautern. Mit diesem Vorzug will sich Heilbronn als WM-Zentrale Süd profilieren und vermarkten. Unter dem Motto „Pay one – get four” – will die Region WM-Fans vor Ort holen. Mit konkreten Info-Angeboten an zentralen Orten sollen die Fans gesteuert werden – auch zu Veranstaltungen im Umland der WM-Städte. Dort bieten sich dann Chancen für die regionale Wirtschaft, vom Fußball-Event „WM 2006“ zu profitieren.

Der offizielle Weg: Merchandising und Lizenz
Ein Weg zu Umsatz im Rahmen der WM ist der, Merchandisingrechte oder Lizenzen zu erwerben. Merchandising ist Produktion, Vertrieb und Marketing von Ableger-Produkten rund um ein Hauptprodukt, wie es beispielsweise die FIFA WM 2006TM darstellt. Die Palette der Merchandising-Produkte ist schier unermesslich: Von Bild- und Ton-trägern über Bücher, Sammelalben und Computerspiele bis hin zu Gebrauchsartikeln wie Tellern, Tassen, Schlüsselanhängern oder ähnlichem. Lizenziert werden können einzelne Produkte oder auch ganze Warengruppen wie zum Beispiel Bekleidung. Allerdings ist die Vergabe der Lizenzrechte an einige Voraussetzungen gebunden. Ein solcher Lizenznehmer ist die NICI AG. Das Unternehmen aus dem fränkischen Altenkunststadt hat im Herbst 2004 die europaweiten Lizenzrechte für Design, Herstellung und Vertrieb des offiziellen WM-Maskottchens Goleo VI erworben. Das Unternehmen produziert das Plüschtier seit einigen Wochen in verschiedenen Größen, von der zehn Zentimeter kleinen „Mini-Version“ bis zu einer 1,20 Meter großen Variante. Neben den Plüschfiguren erwartet die Fußball-Fans ein breit gefächertes Accessoire-Programm. Überdies wollen die Franken, die 2004 einen Umsatz in Höhe von 124 Millionen Euro erreichten, die Goleos auch auf Plüschkissen, Federmäppchen sowie Spardosen oder Fotohaltern platzieren. Produziert wird in China. „Wir planen mit den Goleo-Produkten einen Umsatzzuwachs im zweistelligen Millionenbereich und hoffen zudem, dass sich für uns langfristig neue Absatzkanäle im Einzelhandel ergeben“, erklärt NICI-Vertriebsvorstand Berndt Rüggemeier. Die Lizenzen sind zwar kostspielig – aber zunehmend beliebt. Allein im Frühjahr 2005 konnte sich der von der FIFA autorisierte Vermarkter, die Münchner EM.TV AG über 25 weitere Lizenznehmer für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006TM freuen.

Dazu gehören:
Der Schweizer Trinkflaschen-Hersteller SIGG Switzerland AG, der sich die Exklusivrechte für    Europa an wieder verwendbaren Trinkflaschen aus Aluminium und Plastik zur FIFA WM    2006TM sicherte.

Die Meade Instruments Europe GmbH & Co. KG mit Sitz im westfälischen Borken erwarb die    europäischen Exklusivrechte an Ferngläsern.

Die Gautinger ANV GmbH bike marketing kaufte die Exklusivrechte für Europa für Kinder-    und Jugendfahrräder sowie Fahrradzubehör.

Die BNS GmbH/SixP. AG in Stuttgart erwarb die exklusiven Lizenzrechte für Europa an    Miniaturbällen mit Inhalt und an Plastikpfeifen mit integriertem Flaschenöffner,
   Weltzeit-Kartenschiebern und Mini-Fanbussen.

Die Troisdorfer fun4u Sports & Internet GmbH hat sich die europäischen Exklusivrechte für    Skateboards und Inline-Skates gesichert sowie die nicht-exklusiven Rechte an
   Miniatur-Skateboards (Handboards und Fingerboards) sowie an Hand-, Knie- und    Ellenbogenschützern für Inline-Skates und Skateboards aus Plastik oder Nylon.

Die Münchner cosmobrandlab AG hat eine nicht-exklusive Lizenz für Kopfbedeckungen zur    FIFA WM 2006TM erworben. Die Produktlizenz umfasst alle Materialien außer Leder,    Kunstleder und Fell.

Der Bremer Hotelartikelhersteller Günter Guest Supplies GmbH & Co. KG erwarb eine    exklusive Lizenz für ein „Comfort-Set“, das verschiedene Bedarfsartikel für die
   Hospitality-Industrie (Hotels, Airlines, Kreuzfahrtgesellschaften, Bahnunternehmen) wie    beispielsweise Nähutensilien, Schuhlöffel und Schlafmasken umfasst.

Die norddeutsche Carromco Sport-Games Vertriebs- und Verwaltungsgesellschaft mbH    entschied sich für eine exklusive Produktlizenz rund um Tischfußballspiele (Kicker).

Die TOPteams Merchandising GbR im schwäbischen Ehingen-Kirchen kaufte die    Exklusivrechte an Mini-Trikots aus Stoff und Luftauffrischern.

Die Esslinger BONNIE Models Pelzdesign Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH sicherte    sich eine exklusive Lizenz für Lammfelljacken, -mäntel und -mützen sowie Hirschlederjacken    und -mäntel.

Jürgen Schumann, Geschäftsführer der Firma Schumann-Design aus Delmenhorst, erwarb    die Exklusivrechte an ausgewählten Schmuckstücken, dazu gehören Halsketten mit    Anhängern und Armbänder mit Metallverzierung.

Der inoffizielle Weg: Vorfahrt für eigene Ideen
Wie die WM für ein mittelständisches Unternehmen auch ohne Lizenz zum Geschäft werden kann, zeigt Josef Kerler, Inhaber der Kerler GmbH Accessoires & Fashion Team. Er hat sich zur Fußball-Weltmeisterschaft eine originelle Geschäftsidee ausgedacht: Ein Sitzkissen für die Fußballspiele, das gleichzeitig als praktischer Rucksack einsetzbar. Um den Bezug zur WM herzustellen und den Verkauf anzukurbeln, lässt er die schwarz-rot-goldene Fahne und den Schriftzug „Fußball Weltmeisterschaft 2006 Deutschland“ auf die Sitzkissen/Rucksack-Kombination aufdrucken. Erste Muster hat er bereits fertigen lassen, die Produktion liegt im indischen Madras. Rund 200.000 Sitzkissen will Kerler an den Mann bringen – zum Verkaufspreis von zehn Euro. Als Vertriebsstellen dienen Bahnhöfe, Autobahnraststätten, Flughäfen und die Fanartikel-shops rund um die Stadien. „Wir werden die Artikel auch in den Landesfarben anderer WM-Teilnehmerländer herstellen“, sagt der Unternehmer. Weitere Produkt hat er in der Pipeline: Eine Sonnenbrille, bei der die Gläser schwarz-rot-gold eingefärbt sind. Der ehemalige Lieferant von Rudolph Moshammer will mindestens eine halbe Millionen solcher Sonnenbrillen, die es in verschiedenen Landesfarben geben wird, im WM-Jahr verkaufen. Kerler ein typischer Mittelständler, der elf Mitarbeiter beschäftigt und rund 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz erwirtschaftet, bringt sein WM-Erfolgsrezept so auf den Punkt: „Wer als mittelständischer Unternehmen bei der Weltmeisterschaft geschäftlich Erfolg haben will, sollte viel Fantasie für seine Geschäftsideen aufbringen.“ Lizenzrechte benötigt er für seine WM-Produkte nicht. „Es macht für mich keinen Sinn, für das Recht, einen WM-Pokal oder das WM-Logo aufdrucken zu dürfen, 50.000 Euro zu zahlen.“

Heiner Sieger ist Landes-Pressesprecher des BVMW in Bayern und arbeitet als Wirtschaftsjournalist und Unternehmensberater in der Lindwurmstraße in München.

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  Unternehmensnachfolge: Warum der Zeitpunkt so wichtig ist!

Unternehmensnachfolge ist ein delikates Thema. Natürlich hat dieser Artikel nichts mit Ihnen zu tun. Sie haben sich ja bereits Gedanken zur Unternehmensnachfolge, zu steuerlichen und Haftungsaspekten, zu Kontinuität und Unternehmensbewertung, zu Prozessabläufen in der Unternehmenssoziologie gemacht und die Familie steht auch voll hinter Ihrem Konzept und für den Unglücksfall ist das Unternehmen vorbereitet. Vielleicht können Sie Sven Denningers Anregungen in diesem Beitrag einfach an Ihre Unternehmerkollegen weitergeben. Sie kennen doch sicher jemanden, der/die noch nicht so weit ist?

Die Kunst der Unternehmensnachfolge

Unter dem Motto „ Thronfolge contra Gleichbehandlung“ lud der BVMW am 22. September 2005 zu einer sehr interessanten Podiumsdiskussion in die Pinakothek der Moderne in München ein. Zahlreiche Gäste konnten sich erst hautnah ein Bild der modernen Künste machen und dann feststellen, dass es sich auch um eine Art Kunst handelt, wenn man bei der Unternehmensnachfolge alle Schritte optimal beschreiten will.

Nachdem Frau Roswitha Schäfer, Landesbeauftragte des Wirtschaftssenats Bayern, einen sehr abwechslungsreichen und spannenden Abend eröffnete, informierte der Hausherr der Pinakothek der Moderne, Herr Prof. Dr. Baumstark die anwesenden Unternehmer sehr kurzweilig über das Museumsareal in München. Über einen kleinen Teil konnten sich die Unternehmer im Anschluss bei einer einstündigen Führung selbst ein Bild machen.

Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von Herrn Thomas Wachter, Notar in Osterhofen, moderiert. Das Außergewöhnliche an dieser Diskussionsrunde war die Zusammenstellung der Podiumsteilnehmer. Zum einen wurde die Thematik anhand des Beispiels der Unternehmerin Frau Stephanie Schräder-Heyne (Mitinhaberin und Geschäftsführerin von „Schräder Packende Karton-Ideen“, Greven) diskutiert. Zum anderen waren alle involvierten Bereiche einer Unternehmensnachfolge durch Experten vertreten. Für rechtliche Fragen stand Herr Rechtsanwalt Dr. Michael Sommer (Partner Taylor Wessing, München) sowie Herr Steuerberater Raymond Kudraß (Kanzlei Kudraß, München) für steuerrechtliche Fragen zur Verfügung. Herr Jakob Graf von Waldburg-Wolfegg (Hauck & Aufhäuser, Privatbankiers München) als Finanzexperte sowie der Unternehmensberater Herr Gerhard Nagel (NCM Nagel Change Management, Neuried), der die Unternehmerin Frau Schräder-Heyne bei der Unternehmensnachfolge beraten hat, vervollständigten die Expertenrunde.
In einer lebhaften Diskussion wurden die verschiedenen Blickwinkel aus den unterschiedlichen Bereichen beleuchtet und ausführlich diskutiert. Nachdem anfänglich die Unternehmensnachfolge hauptsächlich aus der steuerlichen Sicht angegangen wurde, pflichteten aber alle Podiumsteilnehmer dem Einwand aus dem Publikum bei, dass zwar die steuerlichen Aspekte nicht zu unterschätzen sind, aber nicht allein beherrschend sein dürfen. Vielmehr wurde von allen Experten der ganzheitliche Ansatz befürwortet, bei dem alle Bereiche Hand in Hand arbeiten. Wie Herr Nagel erläuterte, bietet sich dazu ein Runder Tisch an, an dem alle Beteiligten die beste Kombination aus allen Bereichen erarbeiten. Hierdurch wird vermieden, dass durch fehlende Kommunikation, wie so häufig in der Praxis, wesentliche Bestandteile vergessen oder nur einseitig aus der Sichtweise eines Bereiches z.B. des Steuerberaters dargestellt werden.

So müssen die rechtlichen Gegebenheiten wie die Gesellschaftsform hinsichtlich der Haftungsfragen mit den steuerrechtlichen Gegebenheiten wie Erbschafts- oder Schenkungssteuer auf das jeweilige Unternehmen optimiert werden. Letzteres hat auch langfristige Auswirkungen, da sich die Steuerfristen bei Unternehmensnachfolgen auf einen Zeitraum von ca. 7 Jahren vor bis ca. 7 Jahre nach der Unternehmensübergabe erstrecken. Dazu kommen auch noch die sich häufig ändernden gesetzlichen Regelungen. Wie Herr Kudraß weiter ausführte, müssen aber auch die privaten Gegebenheiten geregelt werden. Dazu gehört vor allem das Unternehmer-Testament, damit die Erbfolge im Ernstfall geregelt ist. Weiterhin plädierte Herr Kudraß dafür, dass alle Unternehmer einen so genannten „Notfallkoffer“ packen, der alles beinhaltet, was bei einem „Ausfall“ des Unternehmers für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes (Kontovollmachten, Stellvertretung, etc.) notwendig ist.

Auch von Seiten der Bank, wie Herr Graf von Waldburg-Wolfegg bestätigte, wird der ganzheitliche Ansatz befürwortet. Denn neben den steuerrechtlichen wie rechtlichen Angelegenheiten müssen auch die finanziellen Rahmenbedingungen im privaten wie geschäftlichen Umfeld hinsichtlich einer Unternehmensnachfolge geregelt und optimiert werden. Ansonsten könnten keine Vermögenswerte aufgebaut und das notwendige Eigenkapital aufgebracht werden.

Selbst wenn die bereits besprochenen Punkte stimmig sind, so Herr Nagel weiter, sollte eine Unternehmensnachfolge sehr frühzeitig angegangen und von externen Stellen beratend begleitet werden. Oftmals mehr aus der menschlichen und psychologischen Sicht, da bei einer Geschäftsübergabe die teilweise über Jahre angestauten Differenzen zwischen den Familienmitgliedern leicht eskalieren. Weiterhin kann langfristig auch eher ein fließender Übergang zwischen den Generationen geschaffen werden. So kann sich eine Geschäftsübergabe durchaus auf bis zu 10 Jahren erstrecken, bestätigte Frau Schräder-Heyne.

Auf die Frage, ob es ein Patentrezept für eine optimale Geschäftsübergabe gibt, waren sich alle Podiumsteilnehmer einig, dass jeder Fall ein Unikat ist und - in Abhängigkeit von den jeweiligen Rahmenbedingungen - unterschiedliche Schwerpunkte hat. Über eine Tatsache waren sich die Experten aber auch einig und dies gelte für alle Geschäftsübergaben: Der oder die potentiellen Nachfolger sollten alle von Anfang an gleich gefördert werden, um nicht einen „Primus Inter Paris“ zu etablieren. Dies könnte die Spannungen bei einer Geschäftsübergabe innerhalb der Familie deutlich erhöhen. Zudem wird das Risiko minimiert, dass es keinen Unternehmensnachfolger gibt, wenn einer der Erben frühzeitig verstirbt oder aber das Unternehmen nicht übernehmen möchte. Weiterhin sollten auch die Eignung und die Fähigkeiten des Nachfolgers wie bei einem externen Dritten überprüft werden, um nicht mit der internen Lösung „die Katze im Sack zu kaufen“. Entscheidend ist darüber hinaus, dass der potentielle Nachfolger das Erbe des Unternehmers auch freiwillig antreten möchte, denn oftmals bestehen zwischen Eltern und Nachkommen Missverständnisse über die individuellen Ziele.

Über diese Aussagen stellte Herr Wachter den Bogen zum Diskussionsthema „Thronfolge gegen Gleichbehandlung“ her und resümierte, dass es kein Patentrezept für eine Unternehmensnachfolge gibt Vielmehr ist es eine Kunst die Geschäftsübergabe langfristig zu planen und alle Blickwinkel aus steuerlicher wie rechtlicher und finanzieller Hinsicht optimal zu kombinieren. Dazu bietet sich die Moderation durch einen Unternehmensberater an. Bei einem anschließenden Buffet und kleinem Umtrunk diskutierten die Unternehmer noch ausführlich mit den Podiumsteilnehmern und tauschten Erfahrungen und Anregungen aus. Alle Teilnehmer bedankten sich mit einem kräftigen Applaus bei den Initiatoren und Sponsoren für die gelungene und kurzweilige Veranstaltung.

Der Autor, Sven Denninger, ist BVMW-Mitglied und Inhaber der Unternehmungsberatungsgesellschaft Denninger und Partner. Unternehmer und Unternehmerinnen, die zum Thema Unternehmensnachfolge Informationsbedarf haben, können sich gerne unverbindlich an Herrn Denninger wenden.

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  Gründung des bayerischen IT-Arbeitskreises

Sowohl der Mittelstand (Handwerk, produzierendes Gewerbe, Einzel- und Großhandel), wie auch viele ITK-Unternehmen, (Informationstechnologie und Kommunikationsunternehmen, die ja selbst Mittelständler sind), sprechen viel zu oft verschiedene Sprachen. Während der Unternehmer in Begriffen wie Entwicklungszyklen, Produktivitäten, Maschinenauslastung, Kundenbeziehung, Eigenkapitalrendite und Vertriebskanälen spricht, teilt der IT-Unternehmer die Unternehmenswelt in Supply Chain, Customer Relationship Management, Virtualisierung, Datenmanagement und Intrusion Detection ein (beide Aufzählungen natürlich unvollständig).

Mag auch jede Gruppe zwingende Gründe für Ihre jeweilige Terminologie haben, wenn man miteinander kommunizieren will, hilft nur eine gemeinsame Sprache. (Man erinnert sich nur an die erste Bestellung von Sushi in Japan, die man in Schulenglisch vermeintlich radebrechte). Die modernen Technologieunternehmen engagieren sich in eine immer stärker differenzierte Produktlandschaft, in der die Halbwertszeit des Wissens manchmal weniger als ein Jahr beträgt. Die Lücke zwischen dem Mittelstandskunden und den ITK-Unternehmen klafft so immer weiter auf. Die großen Hersteller, ob IBM, SAP, Siemens oder Oracle, wie auch die mittelständischen Systemhäuser, alle fokussieren sich auf den großen, aber auch heterogenen „Mittelstand“, aber die Veranstaltungen bleiben bescheiden besucht … . Umgekehrt benötigt der Mittelstand für die Herausforderungen einer globalisierten Welt, mit immer kürzeren Produktzyklen, einer zuverlässigen Kommunikation mit Lieferanten und den Kunden und aussagekräftige Unternehmenskennzahlen (-> BASEL II), leistungsfähige Standardlösungen, die ja zu Dutzenden auf dem Markt angeboten werden. Aber die große Auswahl schafft zugleich eine Unübersichtlichkeit, zumal es noch Dutzende von branchenspezifischen Varianten und viele Einzelprodukte für Nischenaufgaben die Intransparenz noch vergrößern.

Die neu gegründete BVMW-IT-Arbeitsgruppe (BITAg) soll diese Herausforderung zunächst für Bayern annehmen und mittelstandsrelevante Lösungen mittelstandsorientiert bündeln und präsentieren.
Der Mittelständler soll sich (vereinfacht) an einen Partner vor Ort wenden können, der dann mit Hilfe von anderen Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen zusammenstellt. Theoretisch gibt es diesen Vertriebskanal ja oftmals schon, aber mangelnde Kompetenzen, fehlende Kooperation, Eifersüchteleien („Kundenschutz“), strategische Interessen, blockieren die Akteure gegenseitig und der Mittelstandskunde verschiebt seine Investition lieber noch einmal ein dreiviertel Jahr oder kauft dann doch die vermeintliche Superlösung aus dem Regal für 999,- €.

Die BITAg soll die Fähigkeiten der beteiligten Unternehmen allein auf Mittelstandstauglichkeit fokussieren. Hierbei werden sich voraussichtlich Branchen, Regionen oder IT-Segmente zusammenfinden, die von temporärer Dauer sind oder sich wieder neu zusammenfinden. Die Treffen werden unten den Beteiligten abgesprochen, Bürokratie wird klein geschrieben, die BITAg-Ergebnisse werden regelmäßig veröffentlicht. Die Leistungsfähigkeiten der Mitglieder werden bei Referenzkunden in der Region, z.B. Oberfranken, das Allgäu, Rosenheim und natürlich in München der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Hierzu lädt jedes Mitglied der Arbeitsgruppe, SEINE Kunden ein.

Meine Vorschläge zur Zusammenarbeit sind, (Wir können gerne Ergänzungen und Streichungen diskutieren): 1. Der Mittelstand muss immer das Ziel sein. 2. Veranstaltungen sollen auch in den Regionen stattfinden. 3. Jeder verfolgt aktiv einen Ausgleich zwischen Geben und Nehmen. 4. Die Teilnahme ist freiwillig. 5. Engagement ist ein Geldäquivalenz. 6. Regelmäßige Information der Öffentlichkeit. 7. Wer grob gegen die Interessen von Mitgliedern verstößt, wird ausgeschlossen.

Ich werde mich selber in dem Arbeitskreis engagieren und gemeinsam mit Ihnen die leistungsfähigen, erfolgreichen Ideen mittelstandsgerecht fördern und verhindern, dass einzelne Unternehmen sich mittelfristig auf Kosten anderer profilieren.

Von der Hersteller- und Systemhausseite haben IBM, Siemens, Lufthansa Systems und die Deutsche Telekom bereits konkretes Interesse geäußert, (weitere (Microsoft, SUN) werden derzeit angefragt). Zu einem ersten unverbindlichen Treffen lade ich Sie gerne Ende November ein. Wenn Ihnen der Mittelstand und die Zusammenarbeit mit anderen Systemhäusern und Herstellern auch am Herzen liegt, dann teilen Sie mir dies bitte via eMail oder mit dem beiliegenden Antwortschreiben UNVERBINDLICH bis zum 30.10.2005 mit, (damit die Räumlichkeiten entsprechend dimensioniert werden können). Wenn Sie wegen des Jahresendgeschäfts erst im neuen Jahr hinzukommen wollen, so freue ich mich auch über diese Mitteilung.

Antwortfax BVMW IT AG

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  Die Veranstaltungen im Herbst

18.10.2005 – 3. Mittelstandsforum: Mehr Wachstum durch Dialog
   AOL-Arena in Hamburg
   - Programm des Mittelstandsforums (AOL)

22.10.2005 - Trümpfe für Unternehmer
   Haus Publicis in München
   - Trümpfe für Unternehmer aktuell

Unternehmer, der Achilles der Neuzeit I und II
Diese Abendveranstaltung (Beginn 19.00h, Einlass 18.30h) in zwei Orten in München (I) und FFB (II) ist alleine für den Mittelständler (Unternehmer und Geschäftsführer) konzipiert.

Nach einer Begrüßung, durch den BVMW-Kreisgeschäftsführer, Volker Knittel, der den Zusammenhang zwischen Achilles und DEM Unternehmer erläutert, werden drei kurze Fachreferate á 25 Minuten gehalten, im Anschluss ist sowohl eine (kurze) Diskussion, wie auch ein Gedankenaustausch der anwesenden Unternehmer vorgesehen.

Die Eröffnung übernimmt Herr RA Hans-Georg Augustinowski (Kanzlei Dr. Weigl, Augustinowski & Partner), der die Unternehmer unter dem Referatstitel: Achillesferse I: „Haftung, haften, Haft“ auf die Unwägbarkeiten im Unternehmeralltag hinweist, gespickt mit einer Fülle von Praxisbeispielen soll so aufgezeigt werden, wie die Unwägbarkeiten in den Griff zu bekommen sind.

Herr Stephan Galleitner (Pro-Found, betriebliche Altersvorsorge), zeigt Möglichkeiten auf, wie die betriebliche Altersvorsorge für das Unternehmen, für den Unternehmer und für die Belegschaft unter einen Hut gebracht werden kann. Die Seiten des magischen Dreiecks bestehen aus motivierten Mitarbeitern, einer Kostentransparenz und der finanziellen Absicherung, damit dies nicht zur Achillesferse für die Beteiligten wird.

Herr Karl-Heinz Feth, stellvertretendes Mitglied des Vorstands der Sparkasse Fürstenfeldbruck referiert über die Achillesferse „Wie viel Controlling braucht der Mittelstand?“. Gerade in der unerlässlichen Vorbereitung auf das Unternehmensrating nach BASEL II, sollte der Mittelstand wissen, welche Daten die Banken von ihm erwarten, um Überraschungen wie einst von Achilles in Troja zu vermeiden.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu diesen Themen an drei Experten zu stellen und bauen Sie sich selbst ein unerlässliches Netzwerk zu anderen Unternehmerkollegen in der lockeren Runde nach den Referaten auf.

Diese Veranstaltung wird von den Referenten, dem Hoteldirektor, Herrn Richard Mayer, Maritim-München, der Sparkasse Fürstenfeldbruck und dem BVMW gesponsert. Ihre Teilnahme bestätigt deren Engagement.

25.10.2005 – Unternehmer, der Achilles der Neuzeit I
   im Maritim-Hotel München-Goethestrasse 7
   - Anfahrtsbeschreibung Hotel Maritim
   - Anmeldefax


Informationsquelle statt Investitionsloch
Diese Abendveranstaltung (Beginn 19.00h, Einlass 18.30h) findet erneut an zwei Orten in München (I) und Karlsfeld (II) statt und ist natürlich ebenfalls für den Mittelständler (Unternehmer und Geschäftsführer) konzipiert.

Nach einer Begrüßung, durch den BVMW-Kreisgeschäftsführer, Volker Knittel, werden drei kurze Fachreferate, garantiert ohne IT-Kauderwelsch, á 25 Minuten gehalten, im Anschluss ist sowohl eine (kurze) Diskussion, wie auch ein Gedankenaustausch der anwesenden Unternehmer vorgesehen.

Die Eröffnung übernimmt Herr Bernhard Sexl (Niederlassungsleiter von T-Punkt München-Nord), der die Unternehmer unter dem Referatstitel: „Praktische Vorteile der neuen TK-Technik für den kostenbewussten Mittelstand“, werden dem Unternehmer ohne IT-Fachbegriffe aufgezeigt, wie man für den Kunden schneller erreichbar ist, wie die Kommunikation mit dem Mitarbeitern verbessert und wie Kosteneinsparungen realisiert werden können.

Herr Manfred Rössner (GF der Rössner Consulting Group) zeigt in seinem Referat: „Die richtige Medizin gegen Viren und Würmer“ auf, wie Unternehmen unterschiedlicher Größe mit der Sicherheitsherausforderung bei der Kommunikation über das Internetkommunikation umgehen können.

Herr Eckhard Maurus, (GF der SCeurope GmbH), widmet sich in seinem Beitrag: „Einnahmen in den Tresor, Kundendaten in die Ablage?“ der unterschiedlichen Sensibilität, die die Unternehmen den verschiedenen Medien entgegenbringen. Während Geschäftspapiere sicher hinter dickem Stahl und Panzerglas schlummern, liegen elektronische Daten auf dem Präsentierteller. Da ist meistens schon wegen der gesetzlichen Auflagen, Handlungsbedarf!

Danach besteht für Sie die Gelegenheit, sowohl Ihre Fragen zu diesen Themen an die drei Experten zu stellen, wie auch mit Kontakten zu anderen Unternehmerpersönlichkeiten Ihr eigenes Netzwerk aufzubauen.

Diese Veranstaltung wird von den Referenten, dem Karlsfelder Seehaus, der Deutschen Telekom und dem BVMW gesponsert. Ihre Teilnahme bestätigt dieses Engagement.

26.10.2005 – Informationsquelle statt Investitionsloch I
   im Seminarraum des T-Punkts München, Euro-Industriepark, Maria-Probst-Str. 10
   - Beschreibung siehe oben
   - Anfahrtsbeschreibung T-Punkt
   - Anmeldefax

08.11.2005 – Unternehmer, der Achilles der Neuzeit II
    Seminarraum des Verwaltungszentrums SPK FFB, Oskar-von-Miller-Str. 4, FFB
    - Beschreibung siehe oben
    - Anfahrtsbeschreibung Sparkasse Fürstenfeldbruck
    - Anmeldefax

09.11.2005 – Informationsquelle statt Investitionsloch II
   Wintergarten im Karlsfelder Seehaus, Hochstraße 67
    - Beschreibung siehe oben
    - Anmeldefax

13./14.12.2005 – Leaders in Europe
   Internationales Kongresszentrum, Messe München
   Mit Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl, Bill Clinton, Michail Gorbatschow und internationale
   Wirtschaftsexperten. Ca. 2000 Teilnehmer, vorwiegend Entscheider und Führungskräfte. Im
   Rahmen der Partnerschaft mit dem BVMW erhalten alle Mitglieder des BVMW 15 % Rabatt
   auf die reguläre Teilnahmegebühr.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter: http://www.leadersineurope.com
oder in der beigefügten pdf-Datei.

Anlage: „Leaders in Europe“
Kontaktmöglichkeit: eMail oder Telefon

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  Ausblick

Voraussichtlich am 22. November findet um 19:00 Uhr der 1. deutsch-türkische Unternehmerstammtisch in München statt. Der genaue Termin und der Veranstaltungsort wird im nächsten Rundbrief vorgestellt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat oder Geschäftsverbindungen in die Türkei hat oder sucht, kann sich gerne bei mir melden.

Noch ist Weihnachten nicht vorbei, da plant der BVMW bereits den Jahresempfang 2006. Für diese Veranstaltungen suchen wir in Dachau, Fürstenfeldbruck und in München je ein mittelständisches Unternehmen, bei dem die jeweilige Veranstaltung mit (ca. 30 Teilnehmern) stattfinden kann. Hierzu werden Amts- und Würdenträger aus Politik, die örtliche Presse und befreundete Unternehmen zu einem Jahresauftakt eingeladen. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich doch bei mir. Dies ist eine gute Gelegenheit für Sie, Ihr Unternehmen der Öffentlichkeit zu präsentieren.
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  Umfrage

Umfrage von September 2005:
Diese Umfrage war natürlich nicht repräsentativ, dazu war die Beteiligung zu gering und vielleicht hätte ein kurzer Artikel die Nuancen der einzelnen Aspekte besser beleuchten müssen. Dennoch lassen sich zwei Favoriten klar erkennen, der Fortfall der Vorsteuer zwischen Unternehmen, würde einiges an Bürokratie und auch Missbrauchsmöglichkeiten reduzieren und der Steuerfreiheit von reinvestierten Gewinnen in den Unternehmen. Die Damen und Herren Politiker im Verteiler können dieses Ergebnis bestimmt in die Steuerpolitik einbringen.



Gefragt war nach den favorisierten Steuerarten!

Bitte klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern!


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  Der Mittelstandstipp

Unabhängig und facettenreich aus den Medien informiert für den Arbeitstag Regelmäßige Zeitungslektüre ist in der schnelllebigen Zeit unabdingbar. Als regelmäßiger Leser der Presseschau von www.wirtschaftspanorama.de empfehle ich Ihnen dieses kostenlose Dienstleistungsangebot für den morgendlichen Überblick in Wirtschaft und Politik.

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  Ausblick

Der nächste Rundbrief erscheint am 14.11.2005, Themenschwerpunkte sind:

Das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung für den Mittelstand,
Herausforderung BASEL II,
die Ausbildungsaktion (Teil III )
1. deutsch-türkischer Unternehmerstammtisch und
Vorstellung eines BVMW-Partnerunternehmens.

Der Redaktionsschluss für Ihre Veranstaltungshinweise, Ihre Kritik und Ihren Kommentar ist der 07.11.2005.

Kontaktmöglichkeit: eMail oder Telefon
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  Kontakt / Impressum
 
Herausgeber


Volker B. Knittel

Kreisgeschäftsführer für Dachau,
Fürstenfeldbruck & München
des Bundesverbands mittelständischer
Wirtschaft (BVMW)

Repräsentant für das Institut für
Betriebsberatung, Wirtschaftsförderung
und Forschung e.V. (IBWF)

Adresse
Kiefernweg 12
85757 Karlsfeld
 



Redaktion
Heiner Sieger
 

Kontaktdaten
Tel. 08131 908603
Fax 08131 908604
Mobil 0177   5250607
eMail Volker.Knittel@BVMWOnline.de

Internet
www.BVMWOnline.de
www.BVMW-Bayern.de
www.BVMW-Sued.de

Rundbrief
Konzeption, Gestaltung, Administration und Versand durch die
Dynamic Lines GmbH
www.dynamiclines.de
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  Abbestellen
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Anregung, Lob, Kritik

Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Rundbrief!
Schreiben Sie uns, was Ihnen gefallen hat, aber auch, was Sie vermisst haben.

Bisherige Rundbriefe
- Juni 2005
- Juli 2005
- September 2005
- Oktober 2005

Rechtliche Hinweise
© 2005. Für den Inhalt des Rundbriefs ist Volker Knittel verantwortlich.

Veröffentlichungen, Vervielfältigungen und Zitieren ist unter Angabe der Quelle und Zusendung eines Belegexemplars erlaubt.

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