BVMW BVMW     Bundesverband mittelständische Wirtschaft

Unternehmerverband Deutschlands e.V.
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Sehr geehrte Unternehmerin,
sehr geehrter Unternehmer,

Versprechen und Versprecher

Haben Sie auch dieses Kitzeln in der Magengrube, diese Neugierde auf die Gesichter der Politprominenz in der „Elefantenrunde“ nach den ersten Hochrechnungen? Eine Woche nach dem Fernsehduell mit der Herausforderin Angela Merkel und dem Bundeskanzler Gerhard Schröder und eine Woche vor der Richtungswahl, deren Ausgang ja historische Bedeutung zugedacht wird, kann man sich ja mal fragen, was haben die gemachten Versprechen und Versprecher denn mit MIR zu tun. Wird sich mein Leben in Familie, im Beruf und in der Freizeit verändern, und wenn ja, wird es sich zum Positiven oder zum Negativen verändern? Vieles wird – egal wie die Bundestagswahl ausgehen wird -, seinen gewohnten Gang weiter gehen. Aber ein jeder hat doch auch die Hoffnung auf Verbesserung.

Dieser Rundbrief befasst sich deshalb sowohl unter der Rubrik Bundestagswahl, als auch unter dem Thema Ausbildungsinitiative mit den Fakten und den Hoffnungen in unserem schönen Land. Es bleibt abzuwarten, ob der 19. September 2005 uns unseren Hoffnungen näher bringt.

Aktuelle Pressemitteilung: Weit überzogene Gaspreise!
Pressemitteilung (Anlage)

Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen


Volker B. Knittel


Themenübersicht

 Bundestagswahl aus fünf Perspektiven

 CheckUp Service für Internet & IT-Sicherheit: Kostenfrei & exklusiv für BVMW Mitglieder!

 Ausbildungsinitiative

 Veranstaltungen

 Ausblick

 Umfrage alt und neu

 Vorschau

 Impressum


  Bundestagswahl aus fünf Perspektiven

Landauf, landab hört man im Bundestagswahlkampf viele Versprechen und Ankündigungen, der BVMW hilft Ihnen mit fünf verschiedenen Informationsquellen bei der Orientierung. Nutzen Sie vor der Wahl die Gelegenheit Ihre Fragen an die Parteienvertreter zu stellen. Ob Ihnen die Antworten zusagen oder nicht, in einer Woche haben Sie an der Wahlurne die Wahl.

1. Grobübersicht
In einem Erfurter Manifest hat der BVMW alle Positionen des unternehmerischen Mittelstands zusammen gefasst und diesen Positionen die Wahlprogramme der Parteien CDU/CSU, F.D.P., Die Grünen, Die Linken und der SPD gegenübergestellt.

Vergleich Erfurter Manifest mit den Parteienwahlprogrammen (Anlage)
Original Erfurter Manifest (Anlage)

So können Sie sich schnell und übersichtlich über die Wahlprogramme der Parteien orientieren, wegen der Vergabe Ihrer wichtigen Zweitstimme.

2. Feinübersicht
Das Erfurter Manifest wurde zusätzlich noch allen Kandidaten der genannten Parteien in den Wahlkreisen Dachau-Fürstenfeldbruck, München-Land, -Mitte, -Ost, -Süd, -Nord und -West zugesandt, mit der Bitte um Kommentierung. Dabei waren lokale Themen (Umgehung Dachau, 3. Startbahn, Ladenöffnungszeiten WM 2006) ausdrücklich erwünscht.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Wahlbezirk Dachau/Fürstenfeldbruck und den Münchner Wahlbezirken, die sich die Zeit für eine Stellungnahme genommen haben. Manch einem Politiker ist der Mittelstand oft nur ein Lippenbekenntnis wert. Einige Parteien haben sich allerdings auf einen Berichterstatter geeinigt. Die Quantität der einzelnen Beiträge war sehr unterschiedlich. Im Sinne einer Vergleichsmöglichkeit für Sie, habe ich die einzelnen Beiträge allenfalls in Nuancen inhaltlich geändert oder aber direkt gekürzt mit dem Hinweis auf weitere Angaben im beigefügten Anhang.

    Vergleich der Kandidatenstellungnahmen (Anlage)

Bitte lesen Sie auch zur kämpferischer Stellungnahme von Herrn Peter Falk die Antwort des BVMW. (Anlage)

Nachfolgend können Sie sich die im Wortlaut ungekürzten Stellungnahmen der Kandidaten ansehen. So haben Sie einen Anhaltspunkt bei der Vergabe Ihrer Erststimme, denn Sie haben doch die Wahl!

   Die Stellungnahmen im Original (in alphabetischer Reihenfolge)

   Herr Dr. Axel Berg (MdB) - SPD - Mü-Nord (Anlage)
   Herr Stefan Boes - Die Grünen - Mü-Nord (Anlage)
   Frau Dr. Anette Bulfon - F.D.P. - FFB (Anlage)
   Herr Peter Falk - SPD - Dah & FFB (Anlage)
   Herr Jochen Hake - Die Grünen - (Anlage)
   Frau Gerda Hasselfeldt (MdB) - CSU Dah & FFB (Anlage)
   Herr Markus Rainer - Die Grünen - Dah & FFB (Anlage)
   Frau Julika Sandt - F.D.P. - Mü-Süd (Anlage)
   Frau Lili Schlumberger-Dogu - WASG - Dah & FFB (Anlage)

3. Kommunikationsmöglichkeit
Leider nur sehr kurzfristig haben Sie am heutigen Montag, um 17.00h, Einlass ab 16.00h im Arabella-Sheraton-Hotel in München die Möglichkeit, Bundestagskandidaten der oben genannten Parteien, Ihre Fragen zu stellen. Eine Teilnahme ist wegen der knappen Restplätze nicht sicher. Die genaue Agenda entnehmen Sie bitte dem beigefügten Dokument (Anlage).

4. Analyse der Wahlprogramme
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) und das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln (IW) haben im Auftrag des ZDF und des Berliner Tagesspiegel die Wahlprogramme der Bundestagsparteien analysiert und bewertet.
Alle Details unter: (Anlage)

5. Entscheidungshilfe
Und wer mit der obigen Unterstützung immer noch nicht weiter weiß, kann auch das Wahl-O-Mat verwenden. Auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung werden dem Fragenden anonym 30 Fragen (Dauer ca. 5 Minuten) aus den Programmen der fünf großen Parteien gestellt, mit der Vergabemöglichkeit von Präferenzen. Anschließend wird aufgezeigt, welche Partei die gewählten Positionen am ehesten vertritt.

Hierzu bitte auf den folgenden Link klicken: Wahl-O-Mat öffnen...

Der beiliegende, nicht ganz vollständige Wahlzettel soll Sie schon einmal auf den Wahltag einstimmen. Die wegen des unhandlichen Formats des Stimmzettels nicht abgebildeten Parteinamen der Listenplätze 8 bis 14, namentlich die PBC, die BP, Die Frauen, Graue, BüSo, Familie und die MLPD, sollten diese Beilage lediglich als Werbung zur Stimmabgabe am 18.09.2005 sehen. (Anlage)
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  CheckUpService für Internet & IT-Sicherheit

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Dynamic Lines steht seit 1999 im Dienst des Kunden und begleitet als Full-Service Agentur für IT-Service Unternehmen in den Bereichen Internet & Onlinemarketing und IT-Service & Netzwerk sowie IT-Security. Wir arbeiten nach dem Leitsätzen: Vertrauen ist die gemeinsame Basis. Fachkompetenz ist der Schlüssel zur richtigen Lösung. Dynamic Lines „powerful solutions“.
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  Die Offensive: Aktion Ausbildung!



„Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widerspricht den Eltern und tyrannisiert die Lehrer.“ So klagte (angeblich) schon Sokrates (470-399 v. Christus). Seitdem sind knapp 2.500 Jahre vergangen. Wie waren eigentlich wir in der Jugend?

Die Jugendlichen von heute haben neue, völlig andere Herausforderungen, die es - auch in unserem Sinne - zu meistern gilt. Bitte helfen Sie mit, den Jugendlichen mit einer Berufsausbildung eine Perspektive zu geben. Der BVMW hat hierzu in Zusammenarbeit mit der Bild am Sonntag (BAMS), der Techniker Krankenkasse (TKK) und dem Internetportal AUBI Plus eine Initiative gestartet, bei der wir 10.000 Ausbildungsplätze bis Herbst 2006 gewinnen wollen. Die ersten 200 Ausbildungsplätze konnten bereits akquiriert werden und werden mit dem offiziellen Startschuss des Programm am 02. Oktober medienwirksam (Schirmherrn: Sarah Kuttner und Mario Adorf) vorgestellt werden.

Wenn Sie auch etwas für die Jugend tun wollen, dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Auch wenn Sie noch Zweifel haben, vielleicht kann ich den ein oder anderen Zweifel ausräumen. Ich bin auch mit einigen Schulen im engen Kontakt. Neben dem gesellschaftlichen Engagement für Ausbildungsbetriebe gibt es auch Förderprogramme und nicht zuletzt auch den Werbeaspekt bei den öffentlichen Haushalten und den Verbrauchern.

Bitte lesen Sie die Details in folgenden Dokumenten nach:
Ausbildungsaktion (Anlage)
Anmeldefax für offene Ausbildungsplätze (Anlage)

Kontaktmöglichkeit: eMail oder Telefon
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  Veranstaltungen

12.09.2005 - Podiumsdiskussion mit Bundestagskandidaten
   in Arabella-Sheraton-Hotel, München-Bogenhausen
   - Informationsschreiben Podiumsdiskussion (Anlage)

 19.09.2005 - IT-Lösungen für den Mittelstand
   im Holiday Inn City Center, München
   - Einladung IT-Lösungen für den Mittelstand (Anlage)

22.09.2005 - Security Workshop für IT-Fachleute
    im Hotel Platzl, München vom BVMW-Partner Pegatec
   - Agenda mit Beschreibung (Anlage)
   - Anfahrtsbeschreibung Platzl-Hotel (Anlage)
   - Pegatec Anmeldefax (Anlage)

 22.09.2005 - Die Kunst der Unternehmensnachfolge
   Neue Pinakothek der Moderne in München
   - Einladung (Anlage)

04.10.2005 - Golf oder Gefängnis
   Golfanlage München-Riem
   - Agenda Golf oder Gefängnis (Anlage)
     weitere Infos und Anmeldemöglichkeit unter http://www.rcg-muc.de

18.10.2005 - 3. Business-Connecting-Event
   im Landkreis Dachau durch den BVMW-Partner WEZ
   - 3. BCE-Treffen (Anlage)

22.10.2005 - Trümpfe für Unternehmer
   Haus Publicis in München
   - Trümpfe für Unternehmer aktuell (Anlage)
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  Ausblick

Im Oktober und November werden in den Regionen Dachau, Fürstenfeldbruck und München zwei Veranstaltungsreihen durchgeführt. Die genauen Termine und die Veranstaltungsorte werden im nächsten Rundbrief vorgestellt:

Der erste Themenschwerpunkt sind die Herausforderungen an den „Unternehmer von heute“ mit folgenden Referaten:

Der Unternehmer als Achilles der Neuzeit


„Achillesferse I: Haftung, haften, Haft“
   - die Vielfalt der persönlichen Haftung von Unternehmern und Geschäftsführern.

„Achillesferse II: Altersversorgung“
   - Herausforderung für den Betrieb, die Mitarbeiter und den Unternehmer selbst.

„Achillesferse III: Unternehmensdaten“
   - welches Controlling braucht der Unternehmer, welche Zahlen benötigt BASEL II?



Der zweite Themenschwerpunkt stellt praxisrelevante Lösungen ohne IT-Kauderwelsch vor.

Vom Investitionsloch zur Informationsquelle
(Hilfe für den Unternehmer durch praxisrelevante IT-Lösungen)

Deutsche Telekom:
   - Praktische Vorteile der neuen TK-Technik für den kostenbewussten Mittelstand

Rösner Consulting Group:
   - Die richtige Medizin gegen Viren und Würmer

SC Europe:
   - Einnahmen in den Tresor, Kundendaten in die Ablage?

Kontaktmöglichkeit: eMail oder Telefon

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  Umfrage

Umfrage von Juli 2005:
Im letzten Rundbrief wurden nach den Geschäftsaussichten für 2006 gefragt.

Geantwortet haben 47 der angeschriebenen Unternehmer (5,8%). Die Stichprobe der Unternehmer in den Landkreisen haben demnach (Mehrfachantworten waren möglich) überwiegend positive Erwartungen an das nächste Jahr. Demnach planen 26 Unternehmer mit deutlichen Gewinnsteigerungen, weitere Niederlassungen hat keiner geplant, weitere Mitarbeiter wollen 11 Unternehmer einstellen, wesentliche Investitionen in das Anlagevermögen planen 2 Unternehmer. Ein eher gleich bleibendes Geschäft erwarten 14 Unternehmer, während 4 Unternehmer ein Rückgang des Geschäfts im Vergleich zu 2005 prognostizieren.



Aktuelle Umfrage:
Egal welche Partei den Ton angibt, die öffentliche Hand braucht Steuern. Nutzen Sie doch nachfolgend die Gelegenheit Ihre Meinung zu äußern.

Welche Besteuerungsalternativen bevorzugen Sie?
(Mehrfachnennungen möglich; Liste in Zusammenarbeit mit Herrn Stb. Klaus Ilzhöfer entstanden)
Mehr direkte Steuern
Weniger direkte Steuern
Mehr indirekte Steuern
Weniger indirekte Steuern
Fortfall der Vorsteuer zwischen Unternehmen
Vermögenssteuer (bei einem Einkommen über 250.000 €/a)
Vermögenssteuer (bei einem Einkommen über 500.000 €/a)
Vermögenssteuer (bei einem Vermögen über 1 Mio €/a)
Flat-Tax für alle (bei Fortfall von „418 Steuerminderungsmöglichkeiten“)
Steuerliche Angleichung von Personen- zu Kapitalgesellschaften
Steuerfreiheit von im Unternehmen investierten Gewinnen
Kompensation von Steuereinnahmen durch eine PKW-Maut
Fristlose Steuerpflicht für Spekulationsgewinne (Immobilien, Börsengeschäfte)
Steuerliche Gleichbehandlung der Einkunftsarten


   

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  Vorschau

Der nächste Rundbrief erscheint am 10.10.2005, Themenschwerpunkte sind:

Nachlese zur Bundestagswahl 2005,
aktuelle Veranstaltungen,
die Ausbildungsaktion und
Vorstellung eines BVMW-Partnerunternehmens.

Der Redaktionsschluss für Ihre Veranstaltungshinweise, Ihre Kritik und Ihren Kommentar ist der 04.10.2005.

Kontaktmöglichkeit: eMail oder Telefon
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  Kontakt / Impressum
 
Herausgeber


Volker B. Knittel

Kreisgeschäftsführer für Dachau,
Fürstenfeldbruck & München
des Bundesverbands mittelständischer
Wirtschaft (BVMW)

Repräsentant für das Institut für
Betriebsberatung, Wirtschaftsförderung
und Forschung e.V. (IBWF)

Adresse
Kiefernweg 12
85757 Karlsfeld
 



Redaktion
Heiner Sieger
 

Kontaktdaten
Tel. 08131 908603
Fax 08131 908604
Mobil 0177   5250607
eMail Volker.Knittel@BVMWOnline.de

Internet
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Anregung, Lob, Kritik

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Bisherige Rundbriefe
- Juni 2005
- Juli 2005
- September 2005

Rechtliche Hinweise
© 2005. Für den Inhalt des Newsletters ist Volker Knittel verantwortlich.

Veröffentlichungen, Vervielfältigungen und Zitieren ist unter Angabe der Quelle und Zusendung eines Belegexemplars erlaubt.

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